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Old 20-01-10, 15:40   #16
Noazbol
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Sorry, dass ihr so lange nichts von mir gehört habt. Die Feiertage waren doch ziemlich stressig.

Ich geb euch jetzt ein bisschen mehr zu lesen, weil ich die einzelnen Figuren etwas genauer rausstelle und das sollte man im Kontext lesen.

Viel Spass:

16 Jahre später.

„JA, JA, ich hab es! Sie wollen mich!“ rief Peter laut und eilte in den Wohnbereich des kleinen Apartments.
„Mein Gott was willst du jetzt schon wieder Peter? Hab ich dir nicht gesagt, dass du gefälligst die Schnauze halten sollst, wenn ich eine Telefonkonferenz habe?“ raunte Lloyd Rayne ungehalten zurück.
Lloyd Rayne war mittlerweile schon fast vierzig und fühlte sich noch viel älter. An seinen ergrauten Schläfen erkannte man sein fortgeschrittenes Alter und seine teilweise eingefallenen Züge gaben Aufschluss über seinen bedenklichen Gesundheitszustand. Trotzdem sah er mit seinem ansonsten pechschwarzen Haar, den breiten Schultern und den scharf geschnittenen Gesichtskonturen gut aus, ohne übermässig streng zu wirken.
Peter stand seinem Vater in Sachen Aussehen in nichts nach, was wohl auch der Grund war, warum ihm so viele der Frauen in seinem Alter nachliefen. Seine Augen waren zweifarbig. Das rechte hatte einen Blaustich, wie ihn Peters Mutter hatte, das linke war hellbraun und bei gedämmten Licht leuchtend rot. Seine Haare waren militärisch korrekt rasiert und sein Bartwuchs ordentlich gezüchtigt. Peter war so breitschultrig wie sein Vater, die Muskeln liessen ihn aber trotzdem nicht stämmig wirken. Sein athletischer Körper verhalf ihn in vielen Disziplinen zu ausserordentlichen Leistungen.
„Die 44th will mich wirklich haben... sie wollen mich, damit wir den Dome bekämpfen können!“ Peter war kaum zu halten und seine Freude stand ihm ins Gesicht geschrieben, nur um wenige Augenblicke später einen ordentlichen Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht zu bekommen.
„Hör auf so zu grinsen und verhalte dich wie ein Erwachsener du Idiot. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn Jack Red hier reinplatzen würde.“ Sein Vater stellte sich breitbeinig vor ihn.
„Govenor Red war schon lange nicht mehr da und ich glaube auch nicht, dass er noch einmal Lust hat hier her zu k.....“ Und schon bekam Peter den nächsten Schlag ins Gesicht.
„Halt die Klappe Peter und zeig mir die beschissene E-Mail“
Konzentriert las Lloyd Rayne die Email auf der Holodisc, welcher ohne Zweifel vom Department der 44th zu kommen schien.
Die 44th. war eine Spezialeinheit der City Admin, welche Jack Red persönlich unterstand. Sie bildete die Speerspitze im Kampf gegen den Dome of York und deren Anhängern. Ihre Aufgaben waren sowohl innen- als auch aussenpolitisch von essenzieller Bedeutung. Jedoch operierten sie meist geheim und so wussten nur die wenigsten Bürger Neocrons von den wirklichen Einsatzgebieten der 44th. Dass ausgerechnet sein Sohn für diese Organisation ausgewählt worden war, erfüllte Lloyd Rayne mit Stolz. Er wusste um die überdurchschnittlichen, ja fast übermenschlichen Fähigkeiten seines Sohnes. Schon jetzt war Peter um ein Vielfaches stärker als die anderen Jungen in seinem Alter und weder seine Ausbilder noch Lloyd selbst konnten dies erklären. Ein Arzt, der Peter einmal untersucht hatte, stellte fest, dass sich radioaktive Isotope in ihm befanden, die selbst für hiesige Atmosphäre äusserst ungewöhnlich waren. Woher er diese hatte und wieso deren Halbwertszeit nicht annähernd zu bestimmen war, konnte der Arzt jedoch nicht feststellen.
„Endlich hast du mal was Richtiges zustande gebracht Peter“, nickte der Vater „Wurde ja auch mal so langsam Zeit. Weisst du eigentlich, was das für dich bedeutet?“
Peter wusste sehr wohl was das bedeutete, nämlich dass er aus diesem Dreckloch endlich wegkam und sein eigenes Leben führen konnte, aber dennoch war er zunächst überrascht über das plötzliche Lob seines Vaters. Das letzte mal, dass sein Vater so etwas sagte war, als Peter ihm die Drogen von John Wu, dem nächsten Black Dragon Dealer besorgt hatte. Er rieb sich seine gerötete Stirn und antwortet: „Ja Sir, ich bin mir der Verantwortung voll und ganz bewusst Sir.“ Sein Vater, dem die sarkastische Antwort gar nicht aufgefallen war, erbleichte in diesem Moment.
„Nein“, keuchte er „das kann nicht sein“.
„Was ist los?“ fragte Peter.
„Du hast schon einen Einsatzbefehl. Für morgen! Mein Gott du bist doch noch ein Kind!“ Lloyds Gesichtsfarbe wechselte von Weiss in ein dunkles Rot und Peter versuchte ihn zu beruhigen.
„Keine Sorge Dad, ich schaffe das schon. Die Doyler wissen gar nicht was auf sie zukommt!“
Und Peter war durchaus dieser Überzeugung, denn da in der City Admin kein Platz für Schwäche und Mitleid war, wurde er nach militärischen Richtlinien erzogen und schon früh in jeglichen Kampftechniken geschult. Bereits mit 10 Jahren wusste er um die meisten Waffen Bescheid, und konnte diese auch benutzen.
„Nein ich glaube du weisst nicht was auf DICH zukommt.“ Peters Vater war ganz ausser sich und rannte zum Citycom.
„Ich schreibe Jack Red sofort eine Mail. Er soll diese Scheisse verdammt noch mal in Ordnung bringen, oder wir waren die längste Zeit befreundet!“

Zur selben Zeit in einem Büro der City Admin unweit des Hauptquartiers.

Ein Mann in einem sorgsam gepflegten schwarzen Anzug und dunkler Sonnenbrille drehte sich langsam in seinem Stuhl:
„Sind die Rekrutierungserlasse raus und die Einsatzbefehle erteilt Colonel?“
„Ja Sir, wir haben die Briefe verteilt, die 44th. wird bald einsatzbereit sein. Insofern man diese Einheit wirklich „44th.“ nennen kann.“
„Ein Urteil steht ihnen nicht zu Colonel. Befolgen sie einfach ihre Befehle und wir beide haben keine Probleme ist das klar?“
Der Colonel zuckte zusammen: „Ja Sir, wie sie wünschen Sir. Aber was ist mit Red, wird der uns Probleme machen?“
„Um Jack Red habe ich mich gekümmert, der wird uns schön in Ruhe lassen. Machen sie ihren Teil der Arbeit und ich mache meinen. Sie können nun wegtreten. Und leiten sie Phase 2 ein.“ Der Mann wandte sich wieder seinem Monitor zu und widmete sich den Berichten des Tages. In seiner Glatze spiegelten sich die Fernsehbilder.
„Jawohl Sir, Mr. Jones, Sir“ Beim Hinausgehen dreht sich der Colonel noch einmal um und öffnete den Mund, überlegte es sich dann doch anders, schritt aus dem Büro und rief den Lift.
Colonel David fragte sich selbst, in was für eine Scheisse er da wohl hinein gerasselt war. Vor wenigen Monaten noch, war er ein angesehener Repräsentant des Militärs und jetzt wurde er zum Lakai eines geleckten Affen, der zudem noch Zivilist war. Der Colonel war es nicht gewohnt, dass ihm ein Zivilist Befehle erteilte und noch viel weniger war er es gewohnt, diese befolgen zu müssen. Man könnte sich fragen, wie es zu dieser Situation gekommen war, wie es sein konnte, dass eine so mächtige Regierungsfraktion wie die City Admin vor irgendwelchen Konzernbossen niederkniete. Aber er wollte es eigentlich gar nicht wissen, er wollte einfach nur aus dieser beschissenen Situation herauskommen und zwar möglichst unbeschädigt.
Colonel David verliess den Apartment-Komplex und macht sich auf den Weg zum NCPD Hauptquartier. Er hatte noch etwas zu erledigen und zwar schleunigst. Sonst würde das alles in einem riesigen Desaster enden. Und er war sich sicher, dass sein Kopf dann ebenso rollen würde.
Old 20-01-10, 15:41   #17
Noazbol
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Die Einsatzbesprechung fand im Hauptquartier der City Admin statt. Einige neue Rekruten, sowie ausgewählte erfahrene Soldaten versammelten sich im 3. Stock des Gebäudes und lauschten den Ausführungen von Colonel David, der an der Taktikkarte die Planung erläuterte.
Unter den Anwesenden war auch Peter zu sehen, der wie hypnotisiert auf den grossen Bildschirm starrte, auf der die Marschroute eingezeichnet war.
„Noch irgendwelche Fragen 44th.?“, erkundigte sich der Colonel.
Peter überlegte kurz. Der Grossteil der 44th. war klug genug um nicht irgendwelche näheren Details zu ihrem Auftrag erfahren zu wollen. Im Prinzip spielte es auch keine Rolle, denn sie wurden meist nur dahin geschickt wo es brannte. Und heutzutage brannte es ja wirklich überall. Laut Colonel David führte es die 44th. in die Wastelands und zwar zum Aussenposten Tristar Uplink, der bis zu diesem Zeitpunkt die nördlichste Bastion der Neocron’schen Allianz darstellte. Von dort aus sollten sie nach El Farid marschieren, einer Oase inmitten der nördlichen Wüste und einen Kontrollgang durchführen. Die Wahrscheinlichkeit auf gegnerische Truppen zu stossen, war laut Colonel David sehr gering. Es sollte ein Routineeinsatz werden, um die Neulinge einzugewöhnen und auf grössere Aufgaben vorzubereiten. Aber genau dieser Punkt machte Peter Sorgen. Soweit er wusste und nach den Erzählungen seines Vaters, machte die 44th. keine „Kontrollgänge“ oder patrouillierte an der feindlichen Grenze. Das war Aufgabe der Söldner- und Securitygruppen und nicht etwa der einer Eliteeinheit.
„Keine Fragen also. Erscheint morgen in aller Früh im Untergrundsystem von Tristar Uplink. Die Genreplikator-Informationen sind in eurem RPOS zu finden. Leichte Rüstung, leichte Bewaffnung. Bis in einer Stunde Soldaten“ Colonel David verliess den Saal und ein Mann nach dem anderen folgte ihm. Peter war einer der letzten, der den lang gezogenen Flur betrat und war noch immer in Gedanken versunken.
Warum wurde nur leichte Rüstung und Bewaffnung angesetzt? Natürlich würde die Marschgeschwindigkeit um einiges erhöht werden und die Chance auf Gegner zu treffen war ohnehin gering. Selbst die Einheiten des Domes hatten keine Lust bei solchen Temperaturen in dieser Einöde herumzuwandern. Aber sollte man denn nicht immer auf das Schlimmste gefasst sein? Vor allem so weit ausserhalb der schützenden Stadt? Peter verliess das Hauptquartier und machte sich auf den Weg zum Büro seines Vaters im Via Rosso Sektor, unweit des NCPD Hauptquartiers. Sein Vater wollte ihm noch etwas mitteilen und Peter konnte sich schon vorstellen was der Alte plante. Jetzt würde wieder dieses „Guter Sohn, böser Sohn“ -Gelabere auf ihn einregnen und schliesslich noch ein oder zwei Schläge.
Peter betrat das Büro seines Vaters und war überrascht niemanden dort anzutreffen. Nicht einmal die persönliche Sekretärin Nicole war zu sehen. Was schade war, denn sie war eine richtige Augenweide und so ziemlich der einzige Grund für Peter das Büro überhaupt zu betreten.
„Bist du das Peter?“ ertönte eine Stimme aus einem Nebenraum, der Peter bis dahin noch gar nicht aufgefallen war.
„Ja Dad“, antwortete Peter. Was machst du denn da drin?“
„Komm rein.. ich muss dir was zeigen“ antwortete Lloyd Rayne, diesmal in etwas geringerer Lautstärke.
Sicherlich nur deine rechte Faust, dachte Peter und betrat mit weiten Schritten den Raum, fest entschlossen seinem Vater Paroli zu bieten. Aber was er in diesem Raum sah, liess ihn seine Aggressionen vergessen. Auf dem Boden des kleinen Raumes, der noch viel enger wirkte durch die Regale und Kisten, welche überall kreuz und quer herum standen, kauerte sein Vater, mit Tränen im Gesicht.
„Dad... was hast du?“
„Nichts Peter, komm her und setz dich.“ wies ihn sein Vater an.
Überall lagen Gegenstände herum, einfache Bilder, Hologramme und Medaillen, welche sein Vater wohl in all der Zeit beim Militär gesammelt haben musste. Etwas erregte Peters Aufmerksamkeit. Direkt neben seinem Vater lag ein Bild von einer Frau, die Peter sehr bekannt vor kam. Es war seine Mutter, allerdings noch in sehr jungen Jahren. Peter hatte dieses Bild noch nie gesehen, obgleich er natürlich einige von ihr besass. Es zeigte sie lächelnd auf einem kleinen Stuhl sitzend, die Beine an den Körper gezogen. Sie war schön und sehr glücklich. Der Ort erinnerte Peter an die Military Base der City Mercs im Nordwesten der Wastelands. Er war dort selbst einige Male gewesen, um zu handeln und neue Ausrüstung zu besorgen. Ausserdem war ein Teil seiner Ausbildung dort verlaufen. Peter fragte sich, wie man an einem solch tristen Ort denn überhaupt glücklich wirken konnte.
Sein Vater begann plötzlich zu sprechen: „Sie war wunderschön nicht? Ich wünschte du könntest dich an sie erinnern. Wie sie war; Wer sie war.“ Abermals kullerten Tränen an der Wange von Lloyd Rayne herunter. „Aber wir wurden unserer gemeinsamen Zeit beraubt. Verdammte Scheisse nochmal, ich war so ein Idiot, wie konnte das nur passieren.“
Während all den 16 Jahren, die Peter seinen Vater jetzt nun schon kannte, hatte er ihn noch nicht einmal weinen gesehen. Und sie hatten auch nie über seine Mutter geredet. Peters baldiger Fortgang schien seinen Vater sichtlich rührselig gemacht zu haben. Der Verachtung die Peter bis zu diesem Zeitpunkt für seinen Vater empfunden hatte, wich Mitleid.
„Du bist nicht schuld Dad, niemand ist schuld.“
„Als könntest du das wissen Peter,“ Sein Vater wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Es war meine Schuld, aber noch viel schlimmer ist das, was ich dir all die Jahre angetan habe.“
„Lass uns jetzt nicht darüber reden Dad.“ Peter war ganz und gar nicht erpicht darauf, dass sein Vater in Selbstmitleid versank, jetzt wo er endlich von ihm loskommen würde. „Ich muss bald los, Colonel David hat den Einsatz auf 17.00 Uhr vorverlegt.“
Plötzlich wich alle Trauer aus dem Gesicht seines Vaters:
„Was? Schon 17.00 Uhr? Warum haben es die Penner vom scheiss Militär denn so eilig?“
„Ich denke einfach sie wollen vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück sein.“ mutmasste Peter.
„Verdammt und ich dachte ich hätte noch etwas Zeit.“ Lloyd sprang auf und griff sich einen der grösseren Kartons im Eck des kleinen Raumes. Er hatte sichtlich mit dem Gewicht des Kartons zu kämpfen und er fing an zu fluchen:
„Verdammter Dreck, ich war auch schon mal kräftiger.“ Er setzte den Karton direkt vor Peter ab und öffnete ihn.
„Ich möchte dir noch etwas schenken bevor du gehst. Ich weiss, dass ich dir in der Vergangenheit eigentlich nie etwas geschenkt habe und dass ich das niemals wieder alles gut machen kann, aber es würde mich freuen wenn du es annimmst.“
Interessiert richtete Peter sich auf, um in den Innenraum des Kartons blicken zu können:
„Was zum Teufel ist DAS denn?“
„Das ist eine City Merc Tangent Speed Gun, mein Sohn“ antwortete Lloyd mit grossen Augen.
„Die ist ja Schrott!“ Peter musste sich beherrschen, um nicht loszulachen.
„Schrott? Die ist alles andere als SCHROTT. Die hat mir in den schwierigsten Zeiten gute Dienste geleistet. Ich habe sie damals von meinem Vater bekommen, der gleichzeitig mein Ausbilder war. Habe gehört, dass man einiges an Aufwand leisten muss um an ein solches Ding zu kommen. Das ist eine sehr seltene Gatlin, welche etwa 500 Schuss in der Minute verballert. Kann mit Feuer-, Strahlung- und Explosivgeschossen benutzt werden. Ausserdem habe ich nachträglich einen Laserpointer montieren lassen, der einem das Zielen erleichtert.“
„Das ist ja schön und gut“, Peter war noch nicht ganz überzeugt „Aber sie ist alt... Dad wir leben im 26. Jahrhundert.. es gibt Plasma- und Lasertechnologie. Was will ich mit einer Waffe die einfache Kugeln verschiesst?“
„Ganz einfach mein Sohn.“ Lloyds Augen fingen wieder an zu leuchten. „Die Waffe ist so modifiziert, dass sie selbst Duranium-Panzerung mit Leichtigkeit durchschlägt. Auch Rhino-Panzer nehmen dadurch Schaden. Ich habe herausgefunden, dass dazu Technologie benutzt wird, die aus dem bisher gesammelten Ceres-Wissen stammt.“
Peter strich ungläubig über die rostigen 6 Läufe, die von einer kleinen Apparatur zusammengehalten wurden. Ihm fiel auf, dass die Waffe zwar auf dem ersten Blick enorm alt aussah, aber die Innenräume schienen sorgsam gepflegt und poliert worden zu sein. Auch erschienen Verschluss und Abzug in einwandfreiem Zustand. Gatlins erreichten ihre hohe Feuerrate durch die höhere Anzahl an Läufen, was eine Überhitzung bei nur einem Lauf potenziell eindämmte. Die sechs Läufe wurden dann in Rotation versetzt, in diesem Falle durch einen Ionen-Akku, welcher auch die Kugeln in die Feuerkammer beförderte. Dank diesem Prinzip war die Kadenz extrem hoch und die Ausfallrate gering.
„Bitte nimm sie...“ Lloyd drückte Peter die Waffe in die Hand. „Und trage sie heute bei deinem Einsatz.“
„Das geht nicht Dad“ Peter wies die Waffe von sich, war aber von der Leichtigkeit der riesigen Gatlin überrascht. „Wir dürfen nur leichte Rüstung und Bewaffnung tragen. Marschordnung.“
„Du musst sie aber mitnehmen. Bitte! Wenn du es schon nicht für mich tust, dann tu es wenigstens für deine Mutter.“ Seinem Vater kamen bereits wieder die Tränen.
„O...OK“, stotterte Peter. „Ich werde sie mitnehmen.“
Peter war schon fast aus dem Büro seines Vaters gelaufen, als dieser ihm etwas zurief: „Diese Waffe besitzt eine Seele, denk immer daran!“
Old 03-09-10, 03:22   #18
Manuel Moonez
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Tolle Geschichte, schade das da nicht weiter dran geschrieben wird
Wann kommt das nächste Update?
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